Plakat-Druckvorlage für ein Konzert von Male, Schamlos und den Fehlfarben, Wuppertal 1980

© Uwe Bauer

"Es war so warm in dem Laden, dass mir, als ich auf die Bühne gekommen bin, fast die Stöcke aus den Händen gefallen sind, da sie so glitschig waren. Das war ein tolles Konzert und Male waren auch super. Das Konzert habe ich organisiert, so wie viele andere in der Börse, da es sonst keinen gab, der das für die Börse gemacht hat. Mit Materialschlacht hatten wir dort auch einen Proberaum."

© Uwe Bauer, 2020

Plakat für das "Konzert zur Einheit der Nation" im SO36 mit u. a. P1/E, Rainy Day Women, CHBB und Amphore (Die Unbekannten), Berlin 1981

© Michael Voigt/Michael Schäumer/Carsten Grau

"Nach der Weltaufstandsmusik von 1980 war das das zweite "Konzert zur Einheit der Nation". Wer da tatsächlich gespielt hat, wirft Fragen auf und lässt sich nicht mehr genau nachvollziehen. Vergleicht man das Plakat mit der dazufgehörigen "Licht & Schatten"-Compilation, fallen Abweichungen auf. Gespielt haben auf jeden Fall die Pandas (Rubberbeats), Tank of Danzig, Tobender Luftkampf (Der moderne Luftkampf), P1/E, Rainy Day Women (Django & Maria) und Amphore (Die Unbekannten). Ich bin mir nicht sicher, ob C.H.B.B., Kompakt und Die Automats gespielt haben. Der Compilation zufolge müssen noch System und Die Gelbs gespielt haben."

© Michael Schäumer, 2020

Werbe-Flyer für die LP "Inland" von Pyrolator, Düsseldorf 1979

© Frank Fenstermacher/Art Attack

"Als Werbeflyer zu Pyrolators Debut-LP 'Inland' war dies ein Aufruf, im Ländle sein eigenes Eisenbahnsystem zu bauen, selbst in der Kreisform einer Vinylschallplatte. Darauf gebracht hat mich ein aus Japan kommender, aufziehbarer Spielzeug-VW-Bus mit Abspielnadel, den man auf die Platte aufsetzen konnte und der sie dann fahrend abspielte. Das Motto damals war aber und bleibt: Wer es tut, hat recht - was mit 'Inland' erfolgreich getan wurde. Bitte in diesem Zusammenhang unbedingt die Ähnlichkeit der Figur, die am Tisch sitzt, mit Kurt beachten."

© Frank Fenstermacher, 2020


Druckvorlage für das Cover der Single "Aus Lauter Liebe" auf ZickZack Platten, Hamburg 1980

© Jäki Eldorado/ZickZack Platten

"Natürlich wurde auch an jeder Ecke Musik gemacht, die dann u. a. bei Alfred Hilsbergs ZickZack-Label das Ohr der Öffentlichkeit ereilte. So auch meine Band, AusLauterLiebe, bei der wir (mein Bruder Niki und ich) uns an Dekronstruktion und Neuordnung obskurer Songs oder Popkulturreferenzen versuchten. Schräg und sogar etwas funky - aber doch irgendwie nicht so auf den Punk(t), dass sich daraus etwas Größeres bauen ließ. Dennoch, als Freunde des Gesamtkonzepts und so auch des Visuellen, bauten wir die Schablonenschrift von Crass, eines ihrer Markenzeichen, für unser Cover um (schwarz/weiße Grafik und das politische Symbol nachahmend). An sich fanden Crass ja alle gut. Es gab kaum eine Lederjacke, die nicht das kongeniale Logo der Band promotete - aber mir fehlte etwas der Humor und mich schreckte, gerade Westberliner Kommunenzwängen entkommen, der leicht Hippie-Führerbunker-mäßige Exklusivrechthaben-Anspruch. Da ich aber im Crass-Lager niemanden persönlich kannte und hätte fragen können, kann ich mich aber auch geirrt haben. Wir haben also versucht, eine lustige Komponente zur Crass-Grafik zu addieren, inklusive leichter Szene-Kritik. Ein anderer großer Crass-Moment im deutschen Punk: die Crass-Fahne, die Frank Z. fürs 'Rip Off' besorgte und dort aufhängte."

© Jäki Eldorado, 2020

Passfoto von Knut Schaller und Raymond Ebert von der Band PVC, Berlin 1977

© Raymond Ebert




Flyer von DIN A Testbild für ein Konzert in der Music Hall, Berlin 1979

© Ian Wright

Lederjacke von Knut Schaller, Sänger von PVC, Berlin 1977

© Knut Schaller

Flyer für das Sauhatz-Festival, mit ST42, Mittagspause, S.Y.P.H., Decollete, Düsseldorfer Leere, Juri Gagarin, ZK und AM1, Düsseldorf 1979

© Franz Bielmeier

"am 19. mai 1979 fand im okie dokie (neuss) wieder eins dieser damals zeitweise üblichen familientreffen statt. juri gagarin bestand aus gabi und edu delgado, decollete waren ein koch namens meuser und eine hübsche frau, und "an 1" (auf dem flyer falsch geschrieben) setzte sich aus snoopy audersch, seiner freundin heidi, george nicolaidis und michael voetz zusammen. eins ihrer stücke hieß „nie mehr normal“ - dieser unvergessliche refrain klingt mir noch heute in den ohren. das waren amateurgruppen reinsten wassers, von wegen drei akkorde; sie hätten nur bis heute durchhalten müssen, um ähnlich berühmt wie sonic youth zu werden."

© Franz Bielmeier, 2020


Werbe-Flyer für "Die deutsch-amerikanische Freundschaft", Wuppertal 1979

Fotoabzug von Franz Bielemeier und Peter Hein, auf der Fähre nach England, Winter 1977

© Franz Bielmeier

"wir fuhren über sylvester 1977/78 für eine woche nach london. ich hatte eine pocket-kamera dabei, um bilder für den ostrich zu machen. es sieht aus, als hätte ich uns beide auf der hinfahrt mit hochgehaltener kamera auf dem deck der kanalfähre fotografiert."

© Franz Bielmeier, 2020


Selbst gemachtes "Vibrators-Shirt" von Raymond Ebert von PVC, Berlin 1977

© Raymond Ebert

Vorlage für einen Flyer von Materialschlacht, Wuppertal 1979

© Uwe Bauer

"Ich war ein großer Fotokopier-Fan. Das ist ein Vorlage für einen Flyer, den ich damals an einige Leute verteilt habe. Den Text links findet man auch auf der Single von Materialschlacht."

© Uwe Bauer, 2020

Promoposter für die erste LP von Male, Düsseldorf 1979

© Rock-on

"Das Plakat zur LP ... Ich habe mir damals nicht mal eins mitgenommen, weil ich das Cover dermaßen scheiße fand, was uns von Rock-on, die das Album finanziert haben, ohne Absprache beschert wurde! Die Neuveröffentlichung des Albums ziert jetzt zumindest den original MALE-Badge."

© Jürgen Engler, 2020

Fanzine "Der Arsch", Düsseldorf 1978

© Harry Rag/Thomas Schwebel

"harry rag gab mir das geklebte layout eines fanzines, das er gemeinsam mit thomas schwebel gebastelt hatte. es sollte wahrscheinlich mit der offsetmaschine im büro meines vaters gedruckt werden, kam aber aufgrund neuerer, damals wichtigerer projekte nicht mehr heraus."

© Franz Bielmeier, 2020

Armbänder von Jäki Eldorado, Berlin 1977

© Jäki Eldorado

"Nieten und Leder - unvermeidbares Fashion-Item-Bauteil für jeden Punk. Am besten natürlich selbst gemacht, wobei ich meine, bei den vorliegenden war das genau gedrittelt. Eins geklaut, eins selber gebastelt und eins gefunden. Ursprünglich wahlweise aus Rockeroutfit oder aus der Fetisch-Sex-Welt entlehnt, die das Punk-Formulierer-Team Westwood/McLaren für ihre Modeschöpfungen so reichlich plünderte - wenn sie auch beim Provokationspotential hauptsächlich ein englisches Publikum im Sinn hatten. Bondage up yours! Beim Rest der Welt, vor allem denjenigen, die nicht aus der 'The Misfits/Glen Danzig'-Muckibude gefallen waren, sondern eher schmaler gebaut, sah das entweder ausgleichend oder eben nicht aus. Ein kleines Denkmal für die Niete setze sich ein Teil der Hamburger Punkbewegung durch die sporadische Wahl zum Nietenkönig (quantitative Kompetition). Das Tragen von Nietenarmbänder alleine hat übrigens, wie ich höre, noch nicht zu exotischeren sexuellen Aktivitäten geführt, dazu musste man noch irgendetwas anderes addieren. Damit man sich aber nicht schlecht fühlte, wenn man auch als Punk eher durchschnittliches Sexualverhalten an den Tag legte, halfen einem die Dead Kennedys mit ihrem Smash Hit 'Too Drunk To Fuck' als Pauschalentschuldigung. Wenn man wollte."

© Jäki Eldorado, 2020

Selbst gemachter Button von Male, Düsseldorf 1977

© Male

Hose von Coca Cola, Schlagzeugerin von DIN A Testbild, Berlin 1978

© Coca Cola

"Reißverschlüsse und Taschen auf schwarze Jeans zu nähen, anstatt sowas fertig zu kaufen, war für mich keine Frage. Ich hatte schon immer viel selbst genäht. Kaum ein Jahr zuvor war ich noch in Bad Gandersheim zu Hause (heute Vorzeigestadt für den Niedergang in Niedersachsen) - da gab es nichts zu kaufen. Endlich angekommen in Berlin, die Nächte im Punkhouse verbracht und kein Geld für Klamotten, aber eine Nähmaschine! Ich erinnere mich noch gut, wie wir unsere zerrissenen T-Shirts hergestellt haben: auf dem Flipper im Vorraum vom Punkhouse sitzend gegenseitig Löcher hineingebissen. Hat Spaß gemacht!"

© Coca Cola, 2020


Foto von einem Konzert der Band Hans-A-Plast, Kuhstedt 1981

Fotoabzug der Band Male, die - neben Mittagspause, PVC, The Wall, Stuka Pilots, DIN A Testbild, den Ffurs, S.Y.P.H. und den Dub-Liners - zur Eröffung des S.O.36 gespielt hat, v.l.n.r.: Claus Ritter, Jürgen Engler, Stefan Schwaab und Bernward Malaka, Berlin 1978

© George Nicolaidis

"Die Eröffnung des S.O.36 im Sommer 1978 ... Ich bin da mit der Bahn hingefahren, schon ein paar Tage vor der Show - und zwar ohne Gitarre und Verstärker. Daher spiele ich auf dem Foto Monroes Gitarre. 'Ey, Franz, gib mir mal deine Gitarre, ich hab keine dabei!' Punk-Rock :)"

© Jürgen Engler, 2020

Druckvorlage für einen Flyer von Big Muff (Abwärts-Vorläuferband) für ein Konzert in der HfbK (Hochschule für bildende Künste), Hamburg 1979

© Frank Z.

Foto, das für das Cover der ersten Buttocks-Single verwendet wurde, Hamburg 1979

© Peter Körner

Programm-Flyer vom Krawall 2000, Hamburg 1979

© Eugen Honold

"Die farbigen Ankündigungen des Programms waren in Zeiten ohne Social Media der Kontakt vom Krawall2000-Team zu den Punks. Der Auftritt von Hans-A-Plast aus Hannover war ein echtes Highlight. Es war 'wieder mal ein Rock'n'Roll-Freitag' und der Schweiß tropfte von der Decke."

© Eugen Honold, 2020

Druckvorlage für die Single "songs in praise of the revolution" von Camp Sophisto, Düsseldorf 1982

© Wolf Lauenroth/n.A.p.

"Wir waren bei Carmen und Imi Knoebel, Imi hatte große Kartons voller Zeitungsausschnitte, die ich neugierigerweise durchgeschaut habe. Dieses Bild der Steppenindianer (ups) hat Eindruck auf mich gemacht, Nomaden in der Weite, Camps für eine Nacht ... Ich fand es gut als Bruch zum weißen Mann, immer bemüht anzukommen, zu besitzen, sich auszubreiten - wie eine Hautkrankheit. Nach einer Spitzen-Bouillabaisse waren Janie, George und ich uns im Nachgang einig: "Das wird's!". Den Camp-Sophisto-Schriftzug habe ich dann mit einer Feder und Tusche geschrieben - das war's."

© Wolf Lauenroth/n.A.p. 2020


Backstage-Ausweis von Claus Ritter von der Band "Male" für die Eröffnung des S.O.36 am 11. und 12. August 1978, Berlin 1978

© Claus Ritter

Promoposter für die erste Schallplatte (Maxi) der Band "Die Unbekannten", Berlin 1981

© Mark Reeder

"I designed the Poster for the first Die Unbekannten Maxi 12” on Monogam. I purposely chose a typically Germanic looking typeface that adorned a few of the old U- and S-Bahn stations, as I knew no German band would ever dare consider using it, and I knew it would be both provocative and controversial. Elisabeth Recker who ran Monogam, was obviously nervous about the look and understandably voiced her concern, but I managed to convince her of my reasons for wanting to use this script and she conceded. However, this particular typeface was not available in the standard Letraset catalogue, and so we had to ask the BVG if they would help us track it down. We eventually found a printer who still had this typeface in stock, and I was able to add it to the design of our record cover and the poster. The photo image of three Vopo border guards was by the French photographer Hendrik Pastor, and he gave Monogam permission for us to use it as a record cover image. Apparently though, not for a poster. Unknown to us, we proudly drove around Berlin putting up the poster. Elisabeth even plastered the walls of the SO36 with it. But once Hendrik saw the posters, he went ballistic, and immediately withdrew his permission and sued Monogam for misuse, and consequently Monogam was left with no option, but to pull our Maxi Single from the record store shelves."

© Mark Reeder, 2020

Buttons von Moritz Reichelt aus der Zeitspanne von 1978 bis 1983

© Moritz Reichelt

"Die Mode der 'Meinungsknöpfe' aka 'Buttons' hielt sich über mehrere kulturelle Epochen und scheint heutzutage der Vergangenheit anzugehören. Manche dieser Exemplare sind Unikate, andere wurden in kleinen Auflagen gefertigt. Einer wurde mir sogar von einem Fan in Wuppertal geschenkt."

© Moritz Reichelt, 2020


Plakat für das erste Atonal-Festival im S.O.36, Berlin 1982

© A. Kohlberger/D. Boysen

Plakat für das Schmier-Festival im Okie-Dokie, Neuss 1980

© Joost Renders

"Seltsam. Die Erinnerung ist bei null. Nicht das Festival, das ist klar! Aber das Plakat. Ist wahrscheinlich auch besser so. Fake News! Sex gab es jedenfalls keinen und von den Public Enemies hat auch keiner die Bühne betreten, wer auch immer das war! Ja, es waren harte Zeiten. Das Plakat ist scheußlich, aber das Festival hat Spaß gemacht! Ruhrpott-Punk! Das muss gut sein. Schon die erste Kombo! Der Sänger behauptete lautstark und mantramäßig, dass er ein Punk sei! Donnerwetter! Das hätte keiner für möglich gehalten! Es waren wilde Zeiten! Von da an konnte es nur noch aufwärts gehen. Tat es auch! Zum Schluss gab es nur lachende Gesichter! Jaja."

© Joost Renders, 2020

Promoposter von Rondo Schallplatten, Düsseldorf 1979

© Franz Bielmeier

"dieses poster wurde gedruckt, um das okie dokie in neuss für den rondo-sylvesterball 79/80 zu dekorieren. hinterher wurden die reste vor der tür verbrannt, um platz in der mülltonne zu sparen. damals fiel mir nicht auf, dass einige besucher poster als andenken mitnahmen, heute schon."

© Franz Bielmeier, 2020


Masterband von Mittagspause mit Studio-Aufnahmen vom Oktober 1980, Düsseldorf 1980

© Franz Bielmeier

"im herbst 1980 trafen sich die bereits ziemlich verstreuten mitglieder von mittagspause im rondo- kellerstudio, um an zwei tagen eine improvisierte lp aufzunehmen. diese aufnahmen sollten auf rondo erscheinen, wurden aber erst 1992 auf "what's so funny about" als „herrenreiter-cd“ veröffentlicht."

© Franz Bielmeier, 2020




Fotoabzug von Beate Bartel bei einem Auftritt von Liaisons Dangereuses, Düsseldorf 1982

© Wolf Lauenroth/n.A.p.

"Interessant, interessant. Da wurde ich von hinten beim Konzert in Düsseldorf abgelichtet und habe davon nichts mitbekommen. Dieses Foto und viele weitere habe ich erst im Jahre 2020 dank Christian Baumjohann zu Gesicht bekommen."

© Beate Bartel, 2020

Textblatt für den O.U.T.-Song "Amsterdamned", Hechthausen 1980

© Manon Duursma/O.U.T.

"Amsterdamned"

Ein Lied über das Leben, Lieben, Schreiben und Singen

Über das Herkommen und Weitergehen

Amsterdam

1979 Graffity überall an und in den Häusern

Ist der Kommunikationsaustausch

Dazu laute Musik

Man muss nicht viel reden

Wenn sich zu wenig ändert

Ist es Zeit

Neue Wegen einzuschlagen.

In Memorium Ivar Vics"

© Manon Duursma, 2020

Foto des Vorderraums der Bar "Risiko", Berlin 1981

© Anno Dittmer

Druckvorlage für die zweite, unveröffentlichte Single von Camp Sophisto, Düsseldorf 1983

© Wolf Lauenroth/n.A.p.

Fender-Bass, der lange Zeit von Michael Kemner bei den Fehlfarben gespielt wurde, Berlin 2020

© Michael Kemner

"Von diversen Bässen in 40 Jahren Fehlfarben ist dieser Fender-Precision der beste im Stall. Ob live oder im Studio, immer am Start!"

© Michael Kemner, 2020


Plakat für ein Konzert von PVC und den Dirty Needs im Punkhouse, Berlin 1978

© Knut Schaller/Gerrit Meijer/Raymond Ebert/Jürgen Dobroszczyk

Plakat für ein Konzert von Materialschlacht, Das 20. Jahrhundert, Deutsch-Amerikanische Freundschaft und Hans-A-Plast in der Börse, Wuppertal 1979

© Moritz Reichelt

"Die wichtigsten Werkzeuge des Amatuergrafikers der damaligen Zeit: Fotokopien, Dymo und Letraset."

© Moritz Reichelt, 2020

"Das Konzert habe ich organisiert. Hans-A-Plast waren zu der Zeit gerade auf Tour, deshalb habe ich die Band eingeladen, auch dort in der Börse zu spielen. Nachdem ich einige Konzerte veranstaltet hatte, habe ich von der Börse ein Verbot bekommen, weitere Konzerte zu veranstalten, da es bei den Konzerten immer viel Theater gab. Das war den Betreibern zu chaotisch und hat die 'Ruhe des Jugendzentrums' gestört. Die wussten damit nicht umzugehen. Und da ich auch nicht in der Führungsclique der Börse war, sondern eher ein Außenseiter, hatte ich auch nicht soviel Einfluss, um dagegen vorzugehen."

© Uwe Bauer, 2020

Werbeplakat für die Austellung "Menschenbild" von Jürgen Kramer, die vom 8. September bis zum 27. September 1978 in der Galerie Art Attack gezeigt wurde, Wuppertal 1978

© Jürgen Kramer

Testpressung der Maxi-Single "Stein des Anstoßes" von Family 5, Düsseldorf 1985

© Peter Hein/Xao Seffcheque

Plakat für das Konzert von Joy Division im Kant-Kino, Berlin 1980

© H.K./Reinhard Konzack

Plakat für die Veranstaltung "nur 3 Tage" in der Galerie Art Attack, Wuppertal 1978

© Moritz Reichelt

"In der Galerie siebselbstgedruckt, Einladungen für 5 Mark per Nachnahme verschickt und dafür ne Anzeige kassiert. So waren wir drauf."

© Moritz Reichelt, 2020

Druckvorlagen für Materialschlacht-Buttons, Wuppertal 1979

© Uwe Bauer

"Das sind Vorlagen für Materialschlacht-Badges, die nie hergestellt wurden. Schade eigentlich ..."

© Uwe Bauer, 2020



Fad Gadget nach seinem Konzert im Kant-Kino, Berlin 1981

© Raven

Plakat für ein Konzert von Napalm und den Buttocks im Grünspan, Hamburg 1980

© Mike Stanger

Storyboard für das Video zum Song "Alte Pizza" von Der Plan, Düsseldorf 1984

© Moritz Reichelt

"Für die Verfilmung der 'Alten Pizza' zeichnete ich ein Storyboard. Die Hauptrolle des Penners spielt Trini Trimpop, Regisseur war Wolfgang Büld. In der Straßenbahnszene kann man darüberhinaus den Produzenten Gerd Stein als Zeitungsleser sehen."

© Moritz Reichelt, 2020


Fotoabzug von Harald inHülsen, Braunschweig 1976

© Mechthild Hoppe/Harald inHülsen

"es muss im sommer 1976 gewesen sein, als ramon luis und ich die damals aktuelle ausgabe von 'honey that ain't no romance' in den händen hielten und vom kugelblitz geblendet wurden.

da gab es in braunschweig einen stooges-fan, der (etwas älter als wir beide) eine schlecht kopierte anzahl von din-a4-seiten mit dunklen, bisher ungedruckten bandfotos und kultischen ovationen an iggy pop füllte und zusammenklammerte.

der aus einem stooges-stück stammende titel 'h.t.a.n.r.' war provokativ unhandlich, wurde aber gerechtfertigt durch den einsatz eines pin-up-girls (mechthild), das nackt, mit einem stooges-aufkleber als feigenblatt auf mehreren heftseiten posierte und dem ganzen einen gewissen rotlicht-anstrich gab, der auf ramon und mich wie die materialisation sämtlicher masturbationsfantasien wirkte, deren energie irgendwie demonstrativ an iggy pop weitergeleitet werden sollte.

das erschien uns 1976, mit 15, wie die erfindung des perpetuum mobiles und wir bewunderten die provokation, die von der darstellung subkultureller gesinnung ausging, sehr.

also entwendeten wir sofort begeistert das 'europe s only' und das 'fan club' aus haralds eigener firmenbezeichnung und gründeten mit diesen trophäen den 'europe's only charley's girls fan club' und den ostrich als erstes fanzine, das sich in der damaligen brd mit punk befasste.

leider erfuhr ich nie, ob harald so viel gutmütigen humor besaß, um unser begeistertes klauen zu tolerieren. auf jeden fall wollten wir so interessant sein wie er. dass wir stattdessen vielleicht einfach hätten anfragen sollen, ob wir mechthild für eine ostrich-fotosession 'ausleihen' könnten, fiel uns damals aus schüchternheit gar nicht ein."

© Franz Bielmeier, 2021


Pyrolator-Shirt, Düsseldorf 1981

© Moritz Reichelt

"Das Pyrolator-Muskelshirt und das dazugehörige Plan-Hemd gehören zu meiner Phase der 'Relief Art' und wurden erstmals 1981 in der Galerie Eva Keppel ausgestellt."

© Moritz Reichelt, 2020


Fotoabzug von Winston Tong bei einem Auftritt von Tuxedomoon im Schlachhof Bremen am 3. April 1984, Bremen 1984

© Wolfgang Wiggers

Skizzenbuch von Franz Bielmeier, Düsseldorf 1978-1982

© Franz Bielmeier

"Die abgebildete Doppelseite stammt vom Frühjahr 1979."

© Franz Bielmeier, 2020


Setlist für das Konzert von Black Flag am 18.2.1983 im SO36, Berlin 1983

© Chuck Dukowski


"Cold night. In general I'm never really ready for how much colder most of Europe is than where I live. We crossed thru a lil bit of Communist East German with AK47 toting soldiers at the border stop and tanks and bunkers along the road. Once we arrived at the venue we loaded in and I went for a walk to the 'wall'. I climbed the scaffold stairs there and looked out at East Berlin which seemed appropriately grey and depressing. When I got back to the venue I opened a side door to see an small open area piled with broken bricks and bombed parts of buildings left from WW2. I was used to this sort of thing from the early 60s in Mainz/Frankfurt where one often drove through whole neighborhoods reduced to rubble by bombs. The show got started OK but Henry got peeved at the mixed tobacco and pot smoke that filled the room. We spent the night somewhere in town. In the morning our little two van caravan headed to another show somewhere. It was interesting to play the same place with FLAG in 2016. It seemed smaller and friendlier in 2016. Before leaving I opened that side door and saw the rubble of war was gone. Here's hoping we never bring it back."

© Chuck Dukowski, 2020


Fotoabzug von Iggy Pop, der am 28.03.1980 ein Konzert im Aladin in Bremen gegeben hat, Bremen 1980

© Wolfgang Wiggers

Plakat für die Deutschland-Tour der Schweizer Band Liliput (ehemals Kleenex), Hamburg 1980

© Jäki Eldorado/Rip Off

Captain Sensible bei einem Konzert von The Damned im SO36, Berlin 1981

© Raven

Dave Vanian bei einem Konzert von The Damned im SO36, Berlin 1981

© Raven